
Didaktische Methode des Outdoor-Trainings
Jede Trainingseinheit wird durch eine sorgfältige
Bedarfsanalyse initiiert und legitimiert. Das Herzstück des ganzheitlichen, handlungsorientierten Outdoor-Trainings bilden
herausfordernde und
fantasievolle Initiativ- und
Problemlösungsaufgaben. Im Anschluss an das aktive Programm werden die persönlichen Erlebnisse der Teilnehmer in
Reflexionsrunden analysiert und verarbeitet.
Der
Praxis-Transfer macht das Outdoor-Training für die
Arbeit im Betrieb fruchtbar. Zwecks effizienter Umsetzung im Alltag werden Aktionspläne, Zielvereinbarungen und persönliche Strategien gemeinsam konzipiert. In
Follow-up-Modulen unterstützen wir Sie bei der Aufgabe, die vereinbarten
Ziele zu evaluieren und
zu vertiefen.
KREAKTIV team-emotion wendet in ihren Trainings folgende Methoden in ihren Settings an:
- Natursportarten
- Initiativübungen
- Problemlösungsaufgaben
- Künstliche Arrangements
- Pädagogische Handlungsformen
- Coaching
- Follow-up
Natursportarten
Typische Natursportarten, die wir anwenden sind:
Wandern,
Klettern,
Rafting,
Canyoning,
Mountainbiken,
Abseilen,
Schneeschuhwandern und
Skitouren gehen.
Klettern kann gut als Beispiel für Kommunikation und Teamentwicklung angewandt werden. Ein Team bestehend aus Kletterndem und Sicherheitspersonal. Diese Kleingruppe muss sich untereinander vertrauen, genau kommunizieren und sich gegenseitig motivieren um das Ziel zu erreichen.
Initiativübungen
Sie geben den einzelnen Teammitgliedern die Möglichkeit, sich näher
kennenzulernen,
Vertrauen aufzubauen und
Berührungsängste abzubauen. Wir verwenden diese Übungen vor allem am Anfang von Outdoor-Programmen.
Decke wenden: Sobald die Gruppe auf der Decke steht, hat sie die Aufgabe diese zu wenden, ohne die Decke zu verlassen oder den Boden zu berühren.
Problemlösungsaufgaben
Komplexe Aufgaben, die es durch praktisches Tun in der Gruppe zu lösen gilt. Dabei ist es wichtig zu
Planen, eine
Strategie auszuarbeiten und diese
durchzuführen. Die Lösung wird auch kontrolliert und die Aktion evaluiert.
Als Beispiel bietet sich eine
Schluchtüberquerung an. Das Team erhält die Aufgabe ein Schlucht oder einen Wildbach zu überqueren. Als Hilfsmittel erhalten sie nur Seile, Karabiner, Klettergurte, Helme und zwei Bäume. Ziel ist es, dass alle Teilnehmer und Trainer innerhalb einer gewissen Zeit auf die andere Seite kommen.
Künstliche Arrangements
Dies sind extra
aufgebaute Übungen, die sowohl als Problemlösungsaufgabe, Initiativübung oder als individuelle Übung eingesetzt werden kann. Wir unterscheiden hier dabei zwischen
High- und Low-Events, Aktionen, die also in luftiger Höhe oder am Boden stattfinden.
Beispiele für
High-Events sind: Hochseilgärten, Adventureparc, Flying Fox oder Himmelsleiter.
Low-Events werden wenige Meter über dem Boden durchgeführt, wie Vertrauensfall oder Mowak Walk.
Coaching
Zwischen den Training und dem
Follow-up erhalten die Teilnehmer E-Mails zu den bearbeiteten Themen, um sich an das Erlebte und Besprochene zurückzuerinnern. Zusätzlich bieten wir
Coachings an, vor allem für
Führungskräfte, um ihnen dabei zu helfen, das
Gelernte anzuwenden.
Follow-up
Follow-up Workshops sind dazu da, um das
Erlebte und
Gelernte zu
vertiefen und zu
evaluieren. Diese führen wir in der Regel sechs bis acht Wochen nach der Outdoor-Veranstaltung durch.
Ein spezielles Angebot, das wir vermehrt in den Follow-up’s anwenden, sind
Feedbackgespräche für die Teilnehmer. Dabei erhält jedes Teammitglied in einem Vieraugengespräch ein
persönliches Feedback des Trainers.